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Allegro PCB Designer Datenblatt

Komplexes Design mit vielen Designregeln
Komplexes Design mit vielen Designregeln
Der Allegro PCB Designer ist die am besten geeigneteste PCB Layout-Software f√ľr professionelles PCB Design von komplexen Schaltungen. Wenn es darauf ankommt Leiterplatten in k√ľrzester Zeit effizient und zuverl√§ssig herzustellen, muss man sich auf die Software absolut verlassen k√∂nnen. Weltweit wird der Allegro PCB Designer von vielen Firmen genau f√ľr diese Aufgabe eingesetzt.
Allegro PCB Designer hat einen integrierten Autorouter, der auch High-Speed-Signale verarbeiten kann. Im Constraint Manager können elektrische Designregeln vergeben und verwaltet werden wie: Min-, Max- und Matched Leitungslängen, Pin-Pair-Regeln und Sonderregeln in definierten Bereichen (area rules).

Komplexes Design mit vielen Designregeln

Net Scheduling

Net Scheduling oder Festlegen der Reihenfolge der Kontaktierung eines Netzes ist sinnvoll, um Topologien von Netzen zu definieren. Ein Netz mit mehreren angeschlossenen Kompenenten wird intern in Punkt zu Punkt-Verbindungen einer definierten Reihenfolge unterteilt. Anschlie√üend k√∂nnen auch den Teilnetzen Designregeln zugewiesen werden. Bei einer Daisy Chain- oder FlyBy-Topologie wird eine Reihenfolge 1,2,3,4,... festgelegt. Dies findet z.B. bei DDR3 Anwendung. Wenn eine DDR2-Speicherstruktur definiert wird, kommt es auch zu Verzweigungen wo es auch Regeln gibt, in denen beschrieben wird, dass √Ąste eines Netzes gleich lang sein m√ľssen. Aber auch bei Low-Speed Schaltungen, wie z.B. einer Stromversorgung kann es n√ľtzlich sein. Es flie√üt von 1 nach 2 ein Strom von 20 Ampere, von 2 nach 3 nur noch drei Ampere und von 3 nach 4 wird der Spannungsabfall √ľber eine Sense-Regel-Leitung gemessen. Nach dem Netscheduling lassen sich auch die Leiterbahnbreiten entsprechend der maximalen Stromst√§rke als Designregel definieren.

DFA Minimalabstände
Online Anzeige von DFA Abständen

Dynamic Design For Assembly (DFA)

Bei der Best√ľckung von Bauteilen auf Leiterplatten gibt es unterschiedliche Mindestabst√§nde, die durch die Best√ľckungsautomaten vorgegeben sind. Diese Mindestabst√§nde k√∂nnen Sie im Constraint Manager definieren. In der Definition gibt es unterschiedliche Werte, je nach dem welche Bauteil-Art (z.B. SMD, BGA,...) und in welcher r√§umliche Anordnung die Bauteile nebeneinander best√ľckt werden. W√§hrend des Platzierens wird der Mindestabstand als Kreis angezeigt und gleichzeitig schnappt das am Cursor befindliche Bauteil auf diesen Wert. So lassen sich Bauteile extrem dicht platziern und alle Platzierungsvorgaben des Best√ľckers einhalten.

Planen von Routingkanälen
Planen von Routingkanälen

Interconnect Flow Designer (IFD)

Wenn Designs komplex sind, ist es nicht mehr m√∂glich auf Anhieb ein optimales Platziern der Bauteile zu erlangen. Die L√∂sung ist vorheriges Planen eines Routings. Dabei unterst√ľtzt die Funktion Interconnect Flow Planner. Netze k√∂nnen zu Bundles definiert und damit zu logischen Einheiten zusammengefasst werden. Ein Bundle zeigt die Mindestbreite f√ľr das Routing an, da es die Leiterbahnbreite und den erforderlichen Leiterbahnabstand aller Signale im Bundle aufsummiert und als eine breite Linie darstellt. Bundles k√∂nnen sehr einfach auf der Leiterplatte verlegt werden. Durch diese Zwischenstufe von Hilfslinien (Bundles), kann die Verbindung von Signalen mit ihrem Platzbedarf beim Routing angezeigt werden. Mit dieser Technik l√§√üt sich ein Routing vorplanen indem der Layouter die Signale bereits auf Lagen verteilt. Mit dieser Information der Bundles kann gleichzeitig das Platzieren von Bauteilen und Routingkan√§len vorgenommen und letztendlich der Platzbedarf einer Leiterplatte optimiert werden. Bundles beschreiben die Designabsicht und k√∂nnen auch nach oder w√§hrend des Routings ein- oder ausgeblendet werden. Bundles bleiben in der Datenbasis enthalten und die Designabsicht steht auch bei sp√§teren Redesigns zur Verf√ľgung.

eCAD-mCAD Datenaustausch
eCAD-mCAD Datenaustausch

ECAD-MCAD (.idx file)

Miniaturisierung erfordert meist eine optimierte Integration von Leiterplatten in mechanische Geh√§use. Die bisherigen Formate (DXF und IDF) zum Austausch von eCAD- und mCAD-Daten haben Limitierungen. Deshalb hat sich das ProStep-Konsortium, bestehend aus vielen EDA- und mCAD-Herstellern und Anwendern aus verschiednen Branchen, auf die Definition eines neuen Standards EDMD (.ifx) geeinigt. Der Allegro PCB Designer unterst√ľtzt dieses neue Format zum inkrementellen und dokumentierten Datenaustausch.

Back Drilling
Back Drilling

Back Drilling

Wenn Signale mit hohen Frequenzen in einem PCB √ľbertragen werden, dann sind unbeschaltete Leitungsst√ľcke (Stubs) wie Antennen und verursachen SI- und EMV-Probleme. Dies tritt z.B. auf, wenn ein Signal an einer Durchkontaktierung (Via 1-8) nur von Lage 2 auf Lage 3 wechselt. Dann bleibt von 3-8 ein unbenutztes St√ľck Via in der Leiterplatte. Mit der Funktion Backdrill werden regelkonforme und optimierte Fertigungsanweisungen erzeugt, wo und wie tief mit einem Bohrer dieses Restst√ľck entfernt wird. Backdrilling wird typisch ab Taktraten ab 3GBit/s eingesetzt.



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Scribble Routing


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